Er sieht unschön aus, riecht unangenehm und wird im Handumdrehen zu einem hartnäckigen Mitbewohner. Der Schimmelpilz wird immer häufiger zu einem Problem, das nicht nur hässlich aussieht, sondern zunehmend auch die Gesundheit gefährdet. Deshalb muss als erster Schritt, um ein gesundes Wohnklima zu erreichen, der Schimmelbefall bekämpft werden. Danach gilt es, auf Ursachenforschung zu gehen. Der häufigste Grund für Schimmelbildung ist falsches Lüften und Heizen. Die Feuchtigkeit in den Wohnräumen und im Mauerwerk steigt und schneller als erwartet zeigen sich die schwarzen, gelblichen oder auch grünlichen Auswüchse, die sich vor allem an Decken und Wänden bilden.
Gesundheitsgefahr durch Schimmel

Schimmelpilze erzeugen einen unangenehm, modrigen Geruch, können zu Schäden am Putz führen und beeinträchtigen die Gesundheit. Da die Pilzsporen über die Atemwege oder die Haut aufgenommen werden, sind im Falle einer Allergie vor allem die Atmungsorgane und die Haut betroffen. In hoher Konzentration kann Schimmel gesundheitsgefährdend wirken. Die möglichen Krankheitssymptome reichen von Müdigkeit, Migräne, Hautekzemen, Niesen, Husten und Schnupfen bis hin zum Asthma bronchiale.Vor allem dann kann von einer Gesundheitsgefahr ausgegangen werden, wenn sich die Schimmelpilzkulturen mit dem bloßen Auge erkennen lassen.

Schimmel liebt feuchte Wärme
Besonders gut gedeiht der Schimmelpilz in dauerhaft feuchter Wärme. Ideale Bedingungen für das Wachstum von Schimmelpilzen herrschen ab ca. 80% Luftfeuchtigkeit. In dauerhaft feuchtem Milieu können sich dann rasch größere Pilzgeflechte entwickeln.
Wie Sie Schimmel in der Wohnung bekämpfen können
- Halten Sie die Luftfeuchtigkeit in Ihrer Wohnung möglichst gering, indem Sie mehrfach täglich eine kurze (ca. 5 bis 10 Minuten lange) Stoßlüftung vornehmen.
- Lüften Sie vor allem, wenn gerade Wasserdampf entstanden ist: nach dem Duschen, Baden, Kochen, Bügeln usw.
- Innentüren zwischen unterschiedlich beheizten Räumen sollten immer geschlossen sein. Immer wenn aufgeheizte Raumluft in einen kühlen Raum gelangt, gibt es einen Kondensatoreffekt d.h. die Feuchtigkeit kondensiert an kühlen Stellen.
- Lüften Sie im Winter nicht stetig mit gekipptem Fenster – das Lüften dauert zu lange und auch der Luftaustauch ist nicht sonderlich effektiv. Besser: Sie öffnen die Fenster für kurze Zeit vollständig (Stoßlüften) und stellen einen leichten Durchzug her.
- Je kälter und windiger es draußen ist, desto kürzer muß gelüftet werden.
- Lüften ist auch dann sinnvoll, wenn es draußen regnet.
- Je mehr Personen sich in einem Haushalt befinden d.h. je mehr gekocht, gewaschen etc. wird, desto öfter muß gelüftet werden. Vermeiden Sie es auch, Wäsche in der Wohnung zu trocknen.

Copyright: iStockphoto ID 13928192 SashaFoxWalters - Stellen Sie Möbel nicht direkt an die Außenwand. Halten Sie einige Zentimeter Abstand zur Wand, damit die Luft hinter den Möbeln ausreichend zirkulieren kann.
- Kleinere Schimmelspuren (z.B. an Dichtungen, zwischen den Fliesenfugen usw.) können unproblematisch mit einem Scheuermittel oder einem Allzweckreiniger beseitigt werden. Nur bei großflächigen Schimmelspuren reicht eine rein äußerliche Reinigung nicht mehr aus.
- Vorsicht vor Chemikalien, Antischimmel-Produkten usw. – sie enthalten starke hochdosierte Herbizide, die nicht nur den Pilzen gefährlich werden können. Eine Beratung durch einen Fachmann ist hier unbedingt zu empfehlen.
- Hat sich der Schimmel bereits großflächig auf der Wand verteilt, hilft kein Überstreichen oder Tapezieren mehr. Die Sporen des Schimmelpilzes können so nicht mehr abgetötet werden. Es hilft nur noch die Stellen zu trocknen und grundlegend neu zu verputzen.
Weitere Infos auch unter:



Hallo zusammen!
Das sind echt mal gute Tipps zum Thema Schimmelbekämpfung!
Ich gratuliere euch zur neuen homepage, wirklich super gelungen – Respekt!!! 🙂
LG
Walter