
Der Trend, der in den letzten Gartensaisonen mehr und mehr aufgekommen ist, liegt in der Gestaltung der Grundstücksgrenzen mittels Gabionen. Das Wort „la gabbione“ kommt aus dem Italienischen und bedeutet so viel wie „großer Käfig“. „Nomen est omen“ -das Prinzip ist denkbar einfach, vorgefertigte Drahtkörbe in allen möglichen Größen und Formen werden mit den verschiedensten Materialien, zumeist aber mit Steinen befüllt und somit zum Hingucker im eigenen Garten. Gabionen sehen schick und natürlich aus und man kann bei der Befüllung ganz auf den individuellen Geschmack eingehen und seiner Kreativität freien Lauf lassen.

Ob Stein- oder Kräuterspiralen, ob man die Körbe mit bunten Glassteinen oder natürlichem Gestein füllt, wie so oft gilt auch hier wieder: Erlaubt ist was gefällt. In den meisten Fällen werden Gabionen aber als Sichtschutz und somit als Abgrenzung zu Nachbargrundstücken genutzt. Wem der Steinlook zu puristisch ist, der kann die befüllten Körbe auch bepflanzen, hierzu eignen sich besonders Efeu und wilder Wein, Sie können aber auch Kletterrosen, oder eine schöne tiefblaue Klematis an den Gabionen hochwachsen lassen.

Durch die Verwendung von Draht ergibt sich eine nahezu unbegrenzte Gestaltungsvielfalt, da die Steinkörbe in fast jede nur erdenkliche Form gebogen werden können, so sieht man vielerorts bereits Treppen, Wände, Sitzbänke, Blumentröge und auch Teichumrandungen, die mittels Gabionen gestaltet wurden. Der eigenen Kreativität und Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Schöner Beitrag Sabine. Ich habe diese Jahr auch Gabionen für mich entdeckt und meinen Garten umgestaltet.
Ich habe mich immer gefragt, wie diese Drahtkörbe heißen. Es stimmt, dass immer mehr Leute Gabionen zur Gartengestaltung zu verwenden scheinen. Toll ist, dass man die Drähte selbst biegen kann!