Vorsicht vor Giftpflanzen im Garten

Schön anzusehen, doch äußerst giftig - die Eibe mit ihren leuchtend roten Früchten.
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Sommerzeit ist Gartenzeit. Mit den ersten Sonnenstrahlen im Frühling halten wir uns wieder vermehrt draußen auf und der eine oder andere beginnt, sich darüber Gedanken zu machen, wie und mit welchen Pflanzen er seinen Garten gestalten will. Sträucher und Bäume werden angepflanzt, Blumenzwiebeln werden gesetzt, Farbkonzepte werden erdacht. Doch Vorsicht: Nicht alles, was in unserem Garten blüht, ist ganz ungefährlich! Bunte Farben, exotische Pflanze und köstlich aussehende Beeren können gerade auf Kinder eine große Anziehung ausüben. Leider verstecken sich oftmals gerade in den schönsten und farbenfrohsten Pflanzen hohe Dosen an Pflanzengiften, die für kleine Kinder sehr schnell extrem gefährlich werden können. Daher ist es sinnvoll, sich schon im Vorfeld Gedanken über die Auswahl der Pflanzen zu machen, um so eine potentielle Gefahrquelle auszuschließen.

Auch der wunderschöne Goldregen ist stark giftig.
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So gelten zum Beispiel der Stechapfel und die intensiv duftende, weiß bis rot blühende Engelstrompete – beide gehören zur Familie der Nachtschattengewächse – als äußerst gifig, bereits der Genuss weniger Gramm der Blütenblätter kann für Kinder tödlich sein. Ebenfalls hochgiftig ist das Schwarze Bilsenkraut, dieses ist vor allem aufgrund seiner dunkelvioletten Blüten beliebt, auch hier kann bereits der Verzehr von nur einem halben Gramm zum Tod durch Atemlähmung führen. Finger weg, wenn Kinder im Garten spielen, heißt es auch bei der aufgrund ihrer rot leuchtenden Früchte gerne gepflanzten Eibe. Dieser Strauch ist in fast allen seiner Teile stark giftig, nicht nur für Menschen sondern auch für Tiere.

Achtung - Alle Teile des Eisenhuts sind extrem giftig.
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Die giftigste aller in Europa vorkommenden Pflanzen, deren tiefblaue Blüten an die Form einer Sturmhaube erinnern, ist der Eisenhut. Sämtliche Teile dieser wunderschön anzusehenden Pflanze enthalten Aconitin, das sogar noch giftiger als Strychnin ist. Nicht nur durch Verschlucken kann Aconitin in den Kreislauf gelangen, es genügt bereits ein intensiver Hautkontakt, wie dies zB. durch Zerreiben von Pflanzenteilen mit den Fingern der Fall ist. Innerhalb weniger Minuten kommt es zu Schweißausbrüchen, Frösteln, Lähmungen, Krämpfen sowie Herzrhythmusstörungen, bis schließlich der Tod durch Lähmung der Atmung eintritt.

Vor allem wenn Kinder im Haus sind, oder wenn Sie Haustiere haben, sollten Sie sich auf jeden Fall im Vorfeld gut informieren und ggf. von fachkundigen Personen  beraten lassen.

 

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